Ich hätte mir nie träumen lassen, dass zwischen dem Hochgebirge und der Ebene mir noch ein Tag in einem bedeutenden Sankt Michaelsheiligtum geschenkt werden könnte.

Sacra di San Michele liegt auf halben Weg zwischen Mont Saint Michel (Bretagne) und Sant‘ Angelo (Puglia – am Sporn Italiens) und gehört zur langen Wegstrecke der Heiligtümer zwischen Skellig Michael / Contea Kerry IRL und Gerusalemme IL. Es liegt auf einem Felssporn 500 m über dem Talboden, bevor dieser in die Poebene ausläuft. Allein die Lage und auch der Ausblick ist atemberaubend!

Hinzu kommt der spirituelle Hintergrund, der sich nicht in ein paar kurze Worte fassen lässt, jedoch deutlich spürbar war. Bilder können vielleicht auch ein wenig vermitteln: Totentreppe, Aufgang zum Licht

Arbeiten an den Portalen

Der dreischiffige Kirchenraum, die Kapelle aus dem vierten Jahrhundert liegt direkt darunter.
Vier Kerzen für die Enkelmädchen, denn bei den mit zur Familie gehörigen Hedders war auch gerade eines angekommen: Ella Wende. 💫

So nah können die unterschiedlichen Stationen des Lebens beieinander liegen:

Unabhängig von der geistigen Potenz des Ortes ist von 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr Mittagspause, geschlossen, Siesta.
Ein Stück vor dem Eingang hatte sich ein Musikant niedergelassen, er spielte Hang und eine Art Kürbisleier. Eine wunderbare meditative Musik, die die Besonderheit dieser Location noch einmal hervorhob. In einer Pause unterhielten wir uns, er interessierte sich für meine Wanderungen und ich mich für seine Musik. Und dann einfach wieder eine Stunde in der Sonne sitzen, der Musik zuhören, die spirituelle Atmosphäre spüren. Nachmittags noch einmal einen Rundgang, es war wieder so ein Platz, wo ich eigentlich nicht weg wollte.

Turin lag circa 30 km östlich in diese Richtung.

Blick ins Tal Richtung Westen, Susa circa 30 km entfernt:

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Sacra di San Michele kurz vor Michaeli –
tief bewegt trat ich den Heimweg an.
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Eingefügt am 3. Dezember 2017:

Kategorien: Aaah - Italia!

2 Kommentare

Jutta Hedder · 17. September 2017 um 15:46

Hallo lieber Uwe,
wie schön mit den 4 Kerzen! Ja, wir sind gerade in einer Glückswelle unterwegs…. bleib gesund und lass von dir hören wenn du wieder daheim bist!

Uwe Möller-Lömke · 17. September 2017 um 19:15

Schön, so eine Glückswelle! Momentan erlebe ich fast täglich eine. Oder sogar mehrere?

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