Münster – Marienfeld

Nun also die letzten Etappen.
Noch im Dunkeln geht es früh am Morgen über den Kanal,denn der Tag wird lang werden.

Doch langsam zeigt sich die westfälische Landschaft.

Zunächst noch dunstverhangen, aber schließlich auch mit Macht als Westfälische Scholle:

Selbst Wegsperrungen halten mich nicht auf.

Immer am Fluss Ems entlang, den wir im Geographieunterricht von der Quelle bis vor die Mündung erfahren und bereist haben. Und immer wieder über Prozessionswege im katholischen Münsterland. Doch diese scheinen eine viel längere Tradition zu haben als die christliche, was ein Ort in der Emsaue unweit von Telgte belegt:

Ich fühle mich erinnert eine Ausstellung, die es vor vielen Jahren in der Lüneburger Heide gab, „Plätze der Kraft, Orte der Macht“.

Unterwegs Pilze und Glücksklee in der spätsommerlich anmutenden Emsaue Unter den Profilsohlen knacken die frisch herabgewehten Eicheln.

Dass ich mich Warendorf nähere, der deutschen Hauptstadt der Reiterei, ist nicht zu verkennen:

An einem sonnigen Plätzchen Mittagspause:

Und dann den zweiten Abschnitt in Angriff nehmen, doch in der ziiieht sich ….. zum Beispiel an westfälischen Rübenbergen vorbei, ansonsten aber keine An- oder Abstiege:

Selbst die Ems fließt geruhsam in den Abend:

Bis ich im Kloster Marienfeld ankomme, ist es schon wieder dunkel und die Bundestagswahl mit einem kaum zu ertragenden Ergebnis abgeschlossen.
Das benachbarte Restaurant erquickt mit einem äußerst leckeren Abendessen, zum Beispiel: klare Tomatenessenz mit Fetastange in Blätterteig

Dann aber die müden Glieder schnell ins Bett:

Denn der Tag war lang:


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