„Im Märchen „Die Lebenszeit“, das Jacob mit seinem Bruder Wilhelm in die Sammlung der Kinder- und Hausmärchen aufnimmt, werden dem Menschen als Lebenszeit von Gott „siebenzig Jahre“ bestimmt, untergliedert in vier Abschnitte: „Die ersten dreißig sind seine menschlichen Jahre, die gehen schnell dahin; da ist er gesund, heiter, arbeitet mit Lust und freut sich seines Lebens. Hierauf folgen die achtzehn Jahre des Esels, da wird ihm eine Last nach der anderen auferlegt: er muß das Korn tragen, das andere nährt, und Schläge und Tritte sind Lohn seiner treuen Dienste. Dann kommen die zwölf Jahres des Hundes, da liegt er in den Ecken, knurrt und hat keine Zähne mehr zum Beißen. Und wenn diese Zeit vorüber ist, so machen die zehn Jahre des Affen den Beschluß.“ In den Jahren sechzig bis siebzig, schließt das Märchen, „da ist der Mensch schwachsinnig und närrisch, treibt alberne Dinge und wird ein Spott der Kinder“.

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Kategorien: Randnotizen

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