Wunder gibt es immer wieder …

„Wunder gibt es immer wieder, wenn sie dir begegnen, musst du sie auch sehn“. So sang Katja Ebstein zu Beginn der 70er Jahre. Ich jedoch hatte ein Problem: Für ein persönliches bewegungsmäßiges ‚Wunder‘ hatte ich mich über Wochen vorbereitet – – – und die angestrebte Leistung auch tatsächlich absolviert. 100 Kilometer nonstop zu Fuß in knapp 21 Stunden! Den ganzen Wittekindsweg im Wiehengebirge durchlaufen! Doch ausgerechnet diese Tour hatte die Wander-App Komoot nicht aufgezeichnet! Die Unmöglichkeit nicht dokumentiert! Dann gilt es auch nicht als eine solche! So war mein Eindruck am andern Morgen nach der Wanderung. Was tun? Ich machte mich auf, um Widukind an seinem Grab um ein Unterstützung beim Mirakel zu bitten. – 🙄 –

Kaum hatte ich den Grabstein in der Stiftskirche in Enger fotografiert und und auf Speichern gedrückt – – – so tauchte die Tour im Verzeichnis des Handys auf! 😳

Ein Wunder war geschehen!

Sogar ein digitales Wunder!

So zumindest meine Sicht der Dinge. Fachleute werden sagen, ich sei nach meiner Zielankunft beim Kaiser so fertig gewesen, dass ich vergessen hätte, die Speichertaste zu drücken. Und dass dadurch auch die Strecke vom Ziel bis zu meinem Wohnort auf der Karte zu sehen ist. Plus die Spirale um die Stiftskirche in Enger. Mag sein – ich glaube aber an ein Wunder!

Die Widukind-Wunder-Spirale


Die wieder aufgetauchte Gesamtstrecke (26 km davon mit Pkw)

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