Da im Rucksack jedes Gramm Gewicht entscheidend ist, scheiden Bücher als Reiseliteratur aus. Auch kein E-Reader.
Nur die beiden Reiseführer. Aber die werden auch immer dünner, da absolvierte Etappen herausgetrennt werden.
Trotzdem geht mir unterwegs manches im Kopf herum, ich suche nach Zitaten, finde sie später im Internet und lebe weiter damit.
Das sind zum Beispiel:
– Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen … (schon als Student gerne gelesen und geträumt davon)
– Es lächelt der See, er ladet zum Bade (aus Wilhelm Tell; Klassenspiel 1988)
– Gesang der Geister über den Wassern (Zeugnisspruch)
– Luuterbrunnenlied ( Klassenfahrt 1987)
– im Atemholen sind zweierlei Gnaden … (Epoche Biologie 7. Klasse)
– Der Feldweg (Heidegger), ziemlich anders als mein Bergweg.
– Stufen v. Hermann Hesse
Wird fortgesetzt…

Kategorien: Randnotizen

2 Kommentare

Sabine Heckmanns · 14. September 2017 um 8:04

Lieber Reisender,
was für eine großartige Weise, sich das Rentendasein zu erwandern. Du scheinst durch WELTEN hindurchzuwandern, mit einer Tiefe der Erlebnisse, die sonst in dieser Art vielleicht nicht möglich wären. Mir tritt durch deinen Blog das entgegegen, was für dich eine Initiation sondergleichen sein muss. Ein Hauch davon streift auch mich, wenn ich mich in die Andacht ausstrahlenden Berichte lese.
Ich wollte schon immer gerne in deinen Kopf hineinschauen. Du hast so eine ganz besondere Sichtweise auf die Dinge, die mich schon vor fast 40 Jahren beeindruckt hatte. Als wärest du aus einer anderen Dimension, jemand, der auf die Menschheit mit staunendem Blicke schaut . und auf das, was der Planet Erde an Wunderschönem zu bieten hat, samt seinen von Höherem Geiste belebten und bewohnten Landschaften. Danke für das Fenster in deine Seele – und dass du uns ein Stück an deiner Initiation teilhaben lässt.

Uwe Möller-Lömke · 14. September 2017 um 11:55

Liebe Schreibende,
deinen Beitrag las ich, als ich mit dem Zug noch einmal unter dem Sacra di San Michele vorbeifuhr. Danke, er ging mir sehr zu Herzen! ❤️

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