Das Ende der befahrbaren Welt hat mich in den letzten Wochen immer wieder interessiert, ich habe es in einer Reihe von Fotos festgehalten. (S. Fine del mondo)
Es endet die Straße, die Fahrzeuge müssen stehen bleiben. Oft ist da eine Trattoria, und ein paar Tische stehen davor. Da kann man sitzen, sich stärken — und anschließend geht es doch weiter, allerdings anders als zuvor.

Die Tage fiel mir beim Aufwachen ein, dass ich persönlich biografisch in einer ähnlichen Situation stehe: es ist das Ende der berufsmäßig bearbeiteten Welt. Viele bisher verwendeten Vehikel werden zurückgelassen, ich kann derzeit eine Stärkung einnehmen und irgendwie wird es danach weitergehen. Anders als zuvor.

Mit Hermann Hesse: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“

Auf dem Weg vom Lehrer

zum Rentner.

P. S.: Die Süddeutsche Zeitung, erstanden in Turin, hatte am 14. September eine Reisebeilage, durchaus passend zu meinem Thema: ‚Reise an die Enden der Welt‘. Sehr interessant!
Und ich freue mich auf das Buch von Roger Willemsen: Die Enden der Welt.

Kategorien: Randnotizen

2 Kommentare

leni · 17. September 2017 um 17:15

ich freu mich wenn du wiederkommst!

Uwe Möller-Lömke · 17. September 2017 um 17:23

Auch ich freue mich auf die Rückkehr! Morgen geht es los, aber mit vielen Stationen. Auch bei euch!

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