• In a white room

    Die Situation

    Unsere Bewegungsaktivitäten im Jahr 2020 finden in großem Umfang auf der ‚Baustelle‘ statt. Das ist nicht der Situation mit dem C-Wort geschuldet, sondern es war von vorneherein so geplant. Wo nichts gebucht ist, braucht auch nichts storniert zu werden. Nicht in den Oster-, auch nicht in den Sommerferien. Und auch nicht in den Herbstferien.

    Ein Reihenhaus aus den 50er Jahren soll für die Anforderungen der jungen 5köpfigen Familie unseres Sohnes J. umgebaut und hergerichtet werden. Das Reißen von Wänden sorgte in den Osterferien für die ersten weißen, weil staubigen Räume.

    Dies setzte sich fort, als später alte und neue gespachtelte Wände und Decken geschliffen wurden, u. a. mit der Giraffe von Würth. Dabei erschienen imaginäre Landkarten.

    Die Maßnahmen

    WANDERN – – – Jetzt entsteht manchmal fast etwas wie eine Ferienstimmung: Wenn ich den Kalkstreichputz aus den Schweizer Bergen (Naturbaustoffe seit 1953 – fast so alt wie ich) mit Rolle und Pinsel auftrage, fühle ich mich spätestens oberhalb der 3. Sufe der Trittleiter im alpinen Bereich. 🙄😳 Höhenluft! Neue weiße Räume!

    Begleiterscheinungen

    MUSIK – – – In den weiß werdenden Räumen kommt mir der geniale Song ‚In a white room‘ von 1968 der Supergroup Cream (Ginger Baker, Jack Bruce, Eric Clapton) immer wieder in den Kopf, …

    Musik

    KUNST – – – Die White Sculptures von Cy Twombly. Bereits 1981 sehr wertgeschätzt im Museum Haus Lange, Krefeld. „White paint is my marble,’ Twombly said…“ So könnte ich es auch sehen. Und manche Kostellation mag durchaus skulpturalen Charakter haben:

    Betreuung

    Enkelkinder betreuen, den Kindern den Rücken für Baustellenaktivität freihalten. Sehr wichtig, sehr umfangreich; sehr erfüllend! Kein Ferienanimateur könnte uns solche Eindrücke und Erlebnisse vermitteln.

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  • 1383 km sind genug

    Im Januar dieses Jahres habe ich die Schuhe in Betrieb genommen und jetzt ist es Zeit für ein paar Neue. Anlass genug, einen kleinen Erfahrungsbericht dazu zu verfassen.

    Es handelt sich um die Wanderschuhe Speed Hiking FH900 Herren blau von Decathlon. Und ich schreibe es gerne noch einmal: Dieser Beitrag ist ohne Werbeunterstützung zustande gekommen und beruht auf subjektiven 1383 km Wander- und Walkingerfahrungen. Ich war von Anfang an von diesem Schuh überzeugt und die nachfolgenden Eindrücke haben dies bestätigt und verstärkt. Sowohl 62 als auch 100 km nonstop bin ich damit gelaufen, ohne irgendeine Blase oder sonstige durch diese Fußbekleidung ausgelöste Einschränkung! Ebenso die Trainingsläufe, Coronabegehungen des Wittekindsweges und sonstige Spaziergänge.

    Fazit nach intensivem Gebrauch:

    ● Durch sein flexibles Meshgewebe passt sich der Schuh hervorragend dem Fuß an. „Sitzt und passt wie ’ne Eins!“ Der Gehkomfort ist ausgezeichnet, die Stabilität am Schaft ausreichend (da eben nur Gewebe). Andererseits ist dadurch die Drehfähigkeit sehr weit, Stabilität sollte durch eine trainierte Muskulatur vorhanden sein. Der Grip im matschigen Mittelgebirge ist hervorragend; zu nassem felsig-alpinen Gelände kann ich nichts sagen. Dämpfung geschieht durch das sog. Evofit-Konzept (Verwendung dehnbarer Materialien) und die Möglichkeit, eine eigene orthopädische Einlage zu verwenden. Kantenschutz ist in gewissem Umfang gegeben. Beim Schnürsystem bin ich eher Anhänger klassischer Modalitäten, aber das Verwendete trägt zum äußerst geringen Gesamtgewicht von 740 Gramm/Paar bei. Goretex oder sonstige Membran gibt es nicht; nasses Gras früh am Morgen sorgt für nasse Füsse.

    Ein weiteres Argument ist der Preis: Mitbewerber starten beim doppelten Betrag. Da der Schuh in meiner Größe online ,derzeit nicht auf Lager ist – das Datum der Lieferung ist noch nicht bekannt‘ – habe ich meine Neuen durch Filialsuche gefunden.

    Das eingangs beschriebene flexible Meshgewebe wird am meisten in Mitleidenschaft gezogen; hier klaffen mittlerweile in den Übergangsbereichen und Knickstellen deutliche Löcher.

    Nichtsdestotrotz: Ich bin froh, dass ich mein zweites Paar jetzt in Betrieb nehmen kann!

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    20. September 2020 Jungfern-Walk

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