Seit Januar trainiert die Walkinggruppe http://www.nordic-walking-staar.de jeden Sonntagvormittag, um am letzten Aprilsonntag als ‚Wanderer‘ am Hermannslauf teilnehmen zu können. Zusätzlich kommen zwei individuelle Einheiten im Lauf der Woche dazu.

Traingseinheiten ab Hermannsdenkmal gehören dazu. Verfasser wieder ganz links.

Training? Gibts!

Bielefeld? Gibt’s nicht???

Alter schwacher Kalauer!!! Aufgegriffen von Bielefeld Marketing mit diesem kostenlosen T-Shirt: (Danke!)

Es ist so weit:

Kurz vor 8 Uhr starten individuell hunderte von ‚Wanderern‘ (mit eigener Zeitnahme); 11 Uhr folgen die 7000 Läufer. Unterwegs gibt es interessante und unterschiedliche Wandersituationen: Manche sind als Germanen verkleidet oder auch als Königin und König mit Hofstaat … Andere scheinen in ein meditatives Gehen geraten zu sein und arbeiten sich mit entspannt-zufriedenem Gesicht dem Ziel entgegen.

Oder der Läufer mit dem Shirt ‚MARATHON 100‘. „Muss man dafür wirklich 100 Marathons gelaufen sein?“ – „Ja, klar!“ – „Dann ist der Hermann ja ein Klacks!“ – „Nicht in Rekonvaleszenz!“ Und so ziehe ich allmählich vorbei…..

An der vorletzten der Verpflegungsstationen gibt es Cola für den abschließenden Kick. In diesem Jahr ‚Cola mit Eis‘, denn von oben hagelte es. Die letzten ein, zwei Kilometer läuft man dann an jubelnden und klatschenden Zuschauern vorbei und das Kribbeln auf dem Rücken nimmt zu. Am Ziel wird die Teilnehmermedaille um den Hals gelegt.

4:27 h — Die Zeiten der Sieger liegen deutlich unter 2 Stunden!

Nun aber schnurstracks ab zum Höhepunkt der Veranstaltung: Ziel ist das Massagezelt. Ein große Physiotherapieausbildungsschule hat ca. 25 Liegen aufgebaut; Benutzung kostenlos (!) zur entspannenden Nachbehandlung.

Das ist der Grund, warum viele Teilnehmer die Anstrengung überhaupt auf sich nehmen!
Zuvor die rituelle Fußwaschung

Dann ins Innere des Tempelbaus Temporalbaus.

Kräftige junge Auszubildende nehmen sich der geschundenen Beine an.

Gefühlt dauert die Wohltat eine Ewigkeit von weit mehr als einer halben Stunde; in Wirklichkeit ist es weniger. Vor allem, wenn später die Masse der Läufer eintrifft.

Parallel und synchron arbeiten 4 Hände an den übersäuerten Muskeln.

Welche WOHLTAT!

In Rücken- und in Bauchlage mag ich mich dem nahezu unbegrenzt hingeben! Doch irgendwann kommt der freundliche Klaps „Fertig“ – „Oooch, schade!“

Jetzt gilt es nur noch den eigenen Klamottenbeutel abzuholen – einen von über 8000! Vom THW vom Hermannsdenkmal (Detmold) zur Sparrenbug (Bielefeld) transportiert und hier von Schülern sortiert. Und Dank der Superorganisation des Veranstalters https://www.hermannslauf.de/index.php/allgemeine-infos/tsve-1890-bielefeld klappt das auch hervorragend.

EIN HERZLICHES DANKESCHÖN AN ALLE MITHELFER!

Welches ist mein Beutel?

Fazit – oder was bleibt?

Es war super super – trotz Hagel. Gerne wieder!

Aber: Mehr Höhenmeter sind möglich!

Einen zeitparallelen Gruß an Karl-Lutz und seinen Freund Thomas im Himalaya!

Nachtrag

Auch nach Tagen ist die Endorphinausschüttung enorm!


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