Elfter Wandertag, 04. Oktober 2018

Langenrain -> Konstanz

26,2 km.   6:36 h

428m auf.   554m ab.

2320 kcal

…………….

Mit einem fulminanten Sonnenaufgang startete der letzte aktive Wandertag in Langenrain:

Nun aber auf zur letzten Wegstrecke ins Paradies:

Es dauerte nicht lange, bis tatsächlich der See in den Blick kam; gegenüber Überlingen:

Wir waren nicht die einzigen, die auf dem Purren auf 508 m Höhe eine Mittagspause einlegten:
„Der Litzelstetter Hausberg ist ein schöner Aussichtspunkt mit Panorama-Tafel und Hinweisen zum See und den Alpen.
Der Blick reicht vom Überlinger See über die Pfahlbauten in Unteruhldingen, über Meersburg und die Insel Mainau in den weiten Horizont des Obersees mit den Allgäuer Alpen, Vorarlberg mit dem Pfänder, den Bregenzer Wald und die Östereichischen Alpen bis zu den Schweizer Alpen und nach Appenzell, die Region St. Gallen mit dem Säntis, und den Thurgau.“

Der Bodensee mit seinen touristischen Angeboten zum Rundflug oder zur Feldarbeit lag greifbar nahe vor uns.

Nun stand die Entscheidung zur Wahl des allerletzten Wegabschnittes an: weiter den Querweg über die letzten Hügel in die Häuserschluchten der Großstadt hinein oder am plätschernden Seeufer mit Seeblick entlang? Aufgrund des fast hochsommerlichen Wetters entschieden wir uns für die seenähere Variante.
Dabei hatten wir jedoch nicht bedacht, dass ein Großteil des Ufers am Bodensee in Privathand ist. Statt entspannendem Seeblick gab es ein nerviges Gehen in der zweiten Reihe hinter Baustellen, vermauerten Grundstücken und gelandeten Ufos. Das zugehörige, dahinter liegende Gewässer musste man sich vorstellen. Erst hinter dem Zugang zur Autofähre wurde es besser, der Wanderweg führte nun tatsächlich am Gewässer entlang. …….
Die Stadt Konstanz begrüßte uns mit nackten Penissen. Beim ‚Hörnle‘ mündete die Route direkt in den FKK-Strand, der wegen des sommerlichen Wetters auch im Oktober rege genutzt wurde.
(Kein Foto.)
Das sich anschließende allgemeine Badegelände muss in Ausdehnung und Ausstattung im Sommer das reinste Badeparadies sein, doch bis zum gleichnamigen Stadtteil zog sich die Strecke noch einige Kilometer hin. Markante ‚Steinmännle‘ wiesen uns auch hier den Weg.

Um 15:49 Uhr konnten wir dann über die Rheinbrücke in die Konzilstadt einziehen.

Unsere Wanderung über den Querweg des Schwarzwaldvereins vom Freiburger Münster

bis zum Konstanzer Pendant
hatte das Ziel erreicht!

Eine der markierenden Wegrauten (62g) hatte ich in der Hauptgeschäftsstelle in Freiburg erworben und die ganze Strecke in meinem Rucksack mitgetragen.
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Grund genug, am Abend in einem feinen Restaurant
mit einem Glas Winzersekt anzustoßen.
woran sich natürlich ein leckeres Abendessen anschloss.


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