„Die wahren Abenteuer sind im Kopf…“ (André Heller)
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Sonntagsausflug.
Für einen sonnigen Sonntag 🌞 dem staubigen Moloch Marakesh entfliehen.
Anreise:
Mit dem Blick auf den schneebedeckten Atlas auf der Suche nach einem entspannenden Plätzchen – hier z. B.:

Nun nur noch niederlassen

Und das Hörbuch einschalten:
Und schon bin ich in einer Welt der Wunder, des Staunens und der orientalischen Erotik. Denn es handelt sich um die Übersetzung des Geschichtenklassikers von Claudia Ott, also um ein Buch für Erwachsene.
Manches daraus regt an zum Nachdenken, und so stoße ich tatsächlich auf den ‚Denker‘ von Rodin. Doch er sitzt nicht vor der Kunsthalle Bielefeld, sondern vor einer Art Schiff. Eine Arche? Ein Flüchtlingsboot?

Also näher heran gehen:
Der Name ESPOIR (Hoffnung) lässt vielfältige Interpretationen zu und regt zu noch mehr gedanklicher Aktivität an.

Dann aber etwas ganz anderes: ein Brunnen unter einem chinesischen Pavillon, voll mit Rosenblütenblättern:
Hier niederlassen und beim Sinken der Sonne in weitere Geschichten der orientalischen Nächte eintauchen:
Interessant sein zu wissen, dass André Heller vor knapp zehn Jahren hier das heruntergewirtschaftete Gelände einer ehemaligen Rosenfarm gekauft hat. Der Boden war derartig ausgebeutet, dass er ausgetauscht werden musste. Und nun dieses Ambiente! Möglicherweise auch deswegen nennt Heller es ‚Le retour du paradis‘. Am heutigen Sonntag (zweiter Advent) fühlt es sich auch so an.

Beim Verlassen des Parks grüßt mich ein Kieth Haring:

Und noch eine Skulptur:Oops! Da ist mir doch eine aktuelle Information aus dem heimischen Nordrhein-Westfalen aus Versehen hereingerutscht.

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„Die Wirklichkeit,
die Wirklichkeit,
trägt wirklich ein Forellenkleid,
und dreht sich stumm,
und dreht sich stumm,
nach anderen Wirklichkeiten um.“
(André Heller)

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Nachtrag vom 18. März 2018
Das Hörbuch ‚Geschichten aus Tausendundeine Nacht‘ endet, wie die älteste erhaltene Handschrift, die der Übersetzung zugrunde liegt, mitten in der 282. Nacht, weit im Osten, auf einer Insel bei China. Diese Geschichten haben mich, beginnend im Anima Garten bis zum heutigen Tag bis ins Wiehengebirge begleitet.

„Das Wiehengebirge heißt Wiehengebirge, weil es aussieht Wieh-en-Gebirge!“


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